Holzfasergedämmte Außenwände attraktiv beschichten

Wuppertal (pts/01.06.2010/09:30) - Jeder sieht ihn im Vorübergehen, doch kaum einer kennt seine ganze Vielfalt: Von der alten Villa unter Denkmalschutz über Mehrgeschossgebäude im Bestand bis hin zum schmucken Einfamilienhaus werden Fassaden gedämmt und größtenteils mit einem Putz beschichtet. Doch Putz ist nicht gleich Putz! Für den Einsatz auf holzfasergedämmten Außenwänden kommen sowohl mineralische als auch pastöse Ausführungen in Betracht. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe stellt einige Unterschiede vor und bietet Entscheidungshilfe. Je nach dem, welche Bindemittel, Füllstoffe und Farbpigmente bei der Herstellung verwendet werden, unterscheiden sich mineralische von pastösen Putzen in ihren Eigenschaften, Erscheinungsformen und Verwendungsmöglichkeiten , sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal. Diese Vielfalt eröffnet reizvolle Perspektiven, wenn es darum geht, die Fassade eines Hauses durch ein Wärmedämmverbundsystem auf Holzfaserbasis energetisch auf den neusten Stand zu bringen und zugleich das äußere Erscheinungsbild mit einem frischen Putz sehenswert zu gestalten. Wer einen Neubau plant oder einen Altbau dämmen will, sollte daher auch an die Beschichtung der Fassade denken. Um am Ergebnis der Baumaßnahme lange Freude zu haben, müssen Putz und Trägerplatte bauphysikalisch miteinander harmonieren. Dafür sorgt ein mehrschichtig aufgebautes Putzsystem. Es besteht aus einem Grundputz mit eingebettetem Armierungsgewebe und dem Oberputz in gewünschter Farbigkeit, Struktur und Körnung. Welcher Putz sich mit welcher Dämmplatte kombinieren lässt, kann man der bauaufsichtlichen Zulassung entnehmen, die für jedes Wärmedämmverbundsystem in Deutschland vorliegen muss - unabhängig davon, ob es auf natürlichen Holzfaserplatten oder anderen Materialien basiert. Bei Wärmedämmverbundsystemen auf Holzfaserbasis lässt sich zumeist zwischen mineralischen Beschichtungen und verschiedenen pastösen Putzen wählen. Kleine Putzkunde Mineralische Putze erleben derzeit eine Renaissance und werden für holzfasergedämmte Außenwände verstärkt nachgefragt. Auf die Baustelle werden sie grundsätzlich trocken angeliefert. Durch wohldosierte Zugabe des so genannten Anmachwassers entsteht aus dem pulverförmigen Material vor Ort ein verarbeitbarer Putzmörtel. Beim Beschichten holzfasergedämmter Außenwände wird in diesen Grundputz zunächst ein Armierungsgewebe eingebettet. Obenauf folgt dann der sichtbare Oberputz in seiner jeweiligen Körnung und Struktur. Gut zu wissen: Weiße oder farbig durchgefärbte Putzmörtel werden bisweilen auch als Edelputze, Edelkratzputze oder Reibeputze angeboten. Unabhängig von der jeweiligen Benennung müssen ihre Eigenschaften DIN 18550 entsprechen. Als Bestandteil eines Wärmedämmverbundsystems ist es darüber hinaus erforderlich, dass ihre Verwendung in der bauaufsichtlichen Systemzulassung ausdrücklich geregelt ist. Bei den pastösen Putzen kommen vor allem drei Varianten zur Beschichtung holzfasergedämmter Außenwände in Betracht: Dispersionsputze, Dispersions-Silikatputze und Siliconharzputze. Dispersionsputze gelten als besonders elastische Fassadenbeschichtungen, die sich feuchte- und/oder wärmebedingten Ausdehnungen der Putzträgerplatte flexibel anpassen können. Hohe mechanische Belastbarkeit bzw. geringe Beschädigungsneigung sowie eine lange Produktlebensdauer zeichnen Dispersionsputze aus. Darüber hinaus lassen sie sich auf vielfältige Weise einfärben, weshalb sie vor allem bei gestalterisch zu veredelnden Objekten gefragt sind. Dispersions-Silikatputze kennzeichnet eine überdurchschnittlich hohe Wasserdampfdurchlässigkeit. Sie werden bevorzugt in der Baudenkmalpflege eingesetzt (z. B. beim Restaurieren von Schlössern und Kirchen), kommen aber auch als Schlussbeschichtung von Fassadendämmsystemen in Betracht, zumal sie in Kombination mit Holzfaserplatten eine sehr geringe Schmutzanfälligkeit aufweisen. Ferner hat es sich gezeigt, dass Dispersions-Silikatputze unter Tageslichteinwirkung kaum ausbleichen. Darüber hinaus werden sie als wetterbeständig und hoch diffusionsfähig angesehen, zumal sie unter Feuchteeinfluss kaum zum Quellen neigen. Auf Holzfaserdämmplatten aufgebracht, erweisen sie sich außerdem als bemerkenswert unempfänglich für Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Algen, die Oberflächen aller Art ansonsten gern besiedeln. Bei der Farbtonwahl ist allerdings eine Einschränkung hinzunehmen: Dispersions-Silikatputze können nur mit anorganischen Pigmenten eingefärbt werden; orangefarbene Dispersions-Silikatputze sucht man also vergebens. Silikonharzputze erfreuen sich als Bestandteil von Wärmedämmverbundsystemen auf Holzfaserbasis größter Beliebtheit. Das Bindemittel dieser modernen Außenputze wird in Wasser emulgiert; Lösemittel sind also überflüssig, was dem ökologischen Charakter eines Wärmedämmverbundsystems auf Holzfaserbasis entspricht. Silikonharzputze können in großen Mengen industriell hergestellt werden und kommen unter anderem im Fertigbau sowie im zimmermannsmäßigen Holzrahmenbau auf Dämm- und Putzträgerplatten zum Einsatz. Ihr Diffusionsvermögen ähnelt dem mineralischer Edelputze. Zudem verhalten sich Putze auf Silikonharzbasis ähnlich wasserabweisend wie reine Dispersionsputze; sie funktionieren dabei nach dem Prinzip eines feinmaschigen Gewebes, das Wasserdampf von innen nach außen abziehen lässt, auf umgekehrtem Weg das Eindringen von Feuchtigkeit aber blockiert. Fachgerecht applizierte Silikonharzputze sind schlagregenfest und beeindrucken durch ausgeprägte Selbstreinigungseffekte. Da sie die positiven Eigenschaften reiner Dispersionsputze mit denen der Silikatputze in sich vereinen, wissen Silikonharzputze auch auf holzfasergedämmten Außenwänden zu überzeugen. Für Wohngebäude, deren Fassaden mit Holzfaserplatten gedämmt werden sollen, sind sie somit eine zeitgemäße Wahl. Die Frage der FarbeBei der Farbwahl entscheiden sich die meisten Bauherren und Hauseigentümer traditionell für Weiß, Pastellgelb oder eine andere - vornehmlich helle - Tönung. Das rührt einerseits daher, dass Weiß und helle Farben Sauberkeit signalisieren und die Fassade gepflegt erscheinen lassen. Andererseits hängt diese Vorliebe auch mit dem so genannten Hellbezugswert zusammen: Der Fachbegriff markiert den Reflektionsgrad eines Farbtons zwischen Schwarz und Weiß. Dabei gilt: Je kleiner der Hellbezugswert ist, desto dunkler ist der Farbton - und umso größer ist die potenzielle Oberflächenspannung des eingefärbten Putzes unter Temperatureinwirkung. Lange Zeit wurde daher von vielen Herstellern empfohlen, dass der Hellbezugswert von Putzen bei Fassadendämmmaßnahmen immer größer als 20 sein sollte; ansonsten bestünde durch temperaturbedingte Überdehnung der Putzoberfläche ein erhöhtes Rissbildungsrisiko. Durch modifizierte Putzrezepturen kann der Hellbezugswert neuerdings jedoch auch unter 20 gesenkt werden. Betont dunkel gestaltete Fassaden werden dadurch möglich, sofern das gestalterisch erwünscht ist und den Geschmack des Auftraggebers trifft. Mit einer Entscheidung für eine helle oder weiße Putzfassade sind Bauherren und Modernisierer in jedem Fall auf der sicheren Seite, weshalb Hausbauunternehmen, Maler- und Stuckateurbetriebe ihren Kunden eher zu hellen Putzfassaden raten. Putzfassaden regelmäßig wartenPutzfassaden sind Wind und Wetter ganzjährig ausgesetzt und bedürfen daher regelmäßiger Wartung. Dazu gehört in erster Linie die Kontrolle auf Dichtheit sowie das regelmäßige Streichen der Fassade. Für Wartungsanstriche sollten ausschließlich die von den Herstellern empfohlenen bzw. die in den Zulassungen genannten Produkte verwendet werden. Etwa ein- bis zweimal pro Jahr sollte jeder Hauseigentümer den Putz einer gründlichen Sichtkontrolle unterziehen; insoweit besteht kein Unterschied zwischen Holzfaser-WDVS und anderen WDVS oder sonstigen Putzfassaden. Die Gefahr einer möglichen Veralgung ist bei Holzfaser-WDVS allerdings geringer, da an den Oberflächen aufgrund des hohen Wärmespeichervermögens von Holzfaserdämmstoffen seltener als auf anderen Putzträgerflächen Kondensat anfällt, das Algen zur Ausbreitung brauchen. Fassaden kreativ gestaltenManche wirken elegant und glatt durch eine besonders feine Körnung, andere sind eher grob strukturiert und machen einen rustikalen Eindruck: Putze bieten auf holzfasergedämmten Außenwänden schier unendlich viele Möglichkeiten der Gestaltung. Damit das Ergebnis zum Gebäude passt und den Geschmack des Bauherrn trifft, sollten man sich vor einer Entscheidung für die eine oder andere Ausführung von einem versierten Architekten oder Stuckateur beraten lassen. Denn die Beschichtungsmöglichkeiten sind vielfältiger, als die meisten Hausbesitzer ahnen. Info-Tipp: Weitere firmenneutrale Informationen über Holzfaserdämmstoffe, Wärmedämmverbundsysteme auf Holzfaserbasis und passende Beschichtungsmöglichkeiten finden sich im Internet auf http://www.holzfaser.org . Dort steht im Downloadbereich eine neue Fachbroschüre des VHD bereit, die Wissenswertes über Putze für Holzfaser-WDVS enthält. Bebilderungshinweis: Mediengerechte Fotos und Infografiken in druckreifer Auflösung zu berichtenswerten Themen rund um das Dämmen mit natürlichen Holzfaserprodukten finden sich unter dem Menüpunkt PRESSE auf http://www.holzfaser.org . Der Abdruck zu redaktionellen Zwecken ist honorarfrei; um Zusendung eines Veröffentlichungsbelegs an das beauftragte Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, info@textify.de , wird gebeten. Merci! Pressekontakt: Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail info@textify.de , Web http://www.textify.de (im Auftrag des VHD e.V., Verband Holzfaser Dämmstoffe, Elfriede-Stremmel-Str. 69, 42369 Wuppertal, Mail info@holzfaser.org , Web http://www.holzfaser.org) (Ende) Aussender: Verband Holzfaser Dämmstoffe Ansprechpartner: Achim Zielke Tel.: 02224-968021 E-Mail: medienbuero-textify@t-online.de [ Quelle: http://pressetext.com/news/100601006/ ] (http://pressetext.com/news/100601006/)[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100601006 ] (http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100601006)

Verfaßt in Nachrichten — 1. Juni 2010 @ 10:30

3M Filtrete™ Ultra Clean Luftreiniger

Perchtoldsdorf (pts/11.05.2010/12:04) - Die Pollensaison hat wieder begonnen und etwa 1,7 Millionen Menschen in Österreich leiden darunter - Tendenz steigend. Die Beschwerden reichen von Heuschnupfen und tränenden Augen über Juckreiz bis hin zu Husten und Atemnot. Aktuell wird die Belastung durch den Saisonstart der Gräserpollen erhöht und 70 - 80% der Allergiker sind davon betroffen. 3M Filtrete Luftreiniger entfernen Pollen und Hausstaub mit einer Effizienz von 99,9 % und sorgen für reine Luft in Wohn-, Arbeits- und Büroräumen.   Bei Allergikern reichen schon wenige Pollen pro Kubikmeter Luft aus, um die typischen Allergiesymptome wie Heuschnupfen und tränende Augen auszulösen. Um die Pollenallergien zu lindern und die Lebensqualität zu erhöhen, hat 3M den Filtrete Luftreiniger entwickelt. Dank neuester Filtertechnologie entfernt das Gerät allergieauslösende Partikel mit einer Effizienz von bis zu 99,9 % aus der Luft und reinigt damit die Umgebung wesentlich gründlicher als bisher verfügbare Produkte dieser Art. Hohe EffizienzDurch das elektrostatisch geladene Gewebe des Filters werden der Luft Partikel ab einer Größe von 0,1 Mikrometer entzogen. Zum Vergleich: der Durchmesser menschlichen Haars beträgt rund 50 Mikrometer. 3M Filtrete Luftreiniger entfernen neben Pollen auch Schimmelpilzsporen, Bakterien, Tierhaare und Hausstaubmilben. Sie weisen eine bis zu 35 % höhere Effizienz bei der Pollenfilterung auf als HEPA*)-Filter (internationaler Standard). Bei der Luftzirkulation sind Filtrete-Geräte um bis zu 25 % besser als HEPA-Filter. Raumluftreinigung in kurzer ZeitFiltrete Luftreiniger reinigen Räume in durchschnittlich einer Stunde. Sie verfügen über eine Filterwechselanzeige und lassen sich mit Drehknopf einfach bedienen. Die Ventilatorgeschwindigkeit ist in drei Stufen regelbar. Die geringe Dichte der Filterfasern bewirkt einen niedrigen Differenzdruck im Gerät. So wird nur ein kleiner Motor für den Ventilator benötigt, um die Luft durch den Filter zu ziehen, was eine vergleichsweise geringe Lautstärke mit sich bringt. Der Filtereinsatz besteht überwiegend aus leicht abbaubarem Material und kann somit einfach mit dem Restmüll entsorgt werden. Gesund schlafen in allergenfreier LuftAuch die nächtliche Erholung wird von Filtrete Luftreinigern positiv beeinflusst. "Neunzig Prozent unserer Gesundheit hängen vom Schlaf ab", zitiert die New York Times den Schlafforscher Dr. William C. Dement der Stanford-Universität. Kommt die nächtliche Erholung zu kurz, leidet auf Dauer das Immunsystem, der Blutdruck steigt und sogar das Risiko für Depressionen erhöht sich. Pollen in der Luft können bei Allergikern den Schlaf massiv beeinträchtigen. Mit 3M Filtrete sorgt man vor dem Schlafengehen effizient für pollenfreie Luft und begegnet damit wirksam dem Risiko von Schlafstörungen durch Atemprobleme. 3M Filtrete Ultra Clean Luftreiniger sind in zwei Versionen erhältlich: für Räume bis 14 m2 und Räume bis 34 m2. Für reine Luft in der Wohnung, im Büro, aber auch in Ordinationen oder Spitalsräumen. Die Geräte sind im 3M-Onlineshop (http://www.filtrete.at) erhältlich, eine 14-Tage-Geld-zurück-Garantie bei Unzufriedenheit inklusive. Nähere Informationen unter: http://www.filtrete.at Über 3MDie 3M Company ist ein weltweit tätiger amerikanischer Multi-Technologiekonzern. In mehr als 100 Jahren eignete sich 3M über 45 Technologien an und produziert heute mehr als 50.000 Produkte. Zu den bekanntesten Produkten von 3M gehören Post-it Haftnotizen, Scotch Klebebänder und Scotch-Brite Reinigungsschwämme. "Leading Through Innovation" - mit diesem Leitgedanken hilft 3M Menschen auf der ganzen Welt, ihr Leben einfacher,sicherer und angenehmer zu gestalten. Grundlage dafür ist der laufende Dialog mit Kunden, deren Bedürfnisse am Beginn jeder Produktentwicklung stehen. 3M und Filtrete sind Marken der 3M Company. *) High Efficiency Particulate Air Filter (Ende) Aussender: 3M Österreich GmbH Ansprechpartner: Anna Pai, Marketing Coordinator Filtrete Tel.: + 43 1 86 686-366 E-Mail: annapai@mmm.com [ Quelle: http://pressetext.com/news/100511017/ ] (http://pressetext.com/news/100511017/)[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100511017 ] (http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100511017)

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